Aktuelles

Liebe Patienten, 

 

auch uns beschäftigt zunehmend die Situation mit dem neuartigen Virus COVID-19 – dem Auslöser der Corona-Infektion.

 

Telefonische Kontaktmöglichkeiten  mit dem Gesundheitsamt der Städteregion Aachen 

  • Bürgertelefon Städteregion Aachen: 0241-115
  • Corona-Virus-Hotline Städteregion:  0241-510051

 

Abstrichzentrum:

Das Kommunale Abstrichzentrum ist wochentags, 8 bis 18 Uhr, erreichbar. Alle Menschen, die getestet werden wollen, müssen vorher die Telefonhotline 0241/5198-7500 anrufen. An der Hotline wird abgeklärt, ob folgende Bedingungen grundsätzlich erfüllt sind:

  • Entweder der Anrufende hatte innerhalb der letzten 14 Tage Kontakt zu einem positiv getesteten Menschen (also 15 Minuten Kontakt von Angesicht zu Angesicht in einem geschlossenen Raum oder Kontakt mit Körperflüssigkeiten gehabt haben),
  • oder der Anrufende lebt in einem gemeinsamen Haushalt mit einer unter Quarantäne stehenden Person (sogenannte Kontakt-1-Personen),
  • oder der Anrufende ist innerhalb der letzten 14 Tage aus einem Risikogebiet  eingereist oder hält sich regelmäßig in einem besonders betroffenen Gebiet auf. Infos hierzu findet man online unter www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Risikogebiete.html
  • und der Anrufende muss entsprechende Krankheitssymptome aufweisen(Abgeschlagenheit, grippeähnliches Gefühl, Schnupfen, Husten, Halsschmerzen, Fieber).
  • Sollten beide Bedingungen erfüllt sein, erhält man eine Einladung ins Abstrichzentrum per E-Mail.

(Auszug aus der Homepage des Gesundheitsamts der Städteregion Aachen)

 

Anbei einige wichtige Informationen – angelehnt an die aktuellen Empfehlungen vom Robert-Koch-Institut:

Händewaschen

regelmäßiges und gründliches Händewaschen schützt. Es senkt die Anzahl der Keime an den Händen um ein Vielfaches. Hierzu:

  • Hände befeuchten
  • Gründlich alle Bereiche Einseifen – wenn möglich mit Flüssigseife
  • Sanftes Einreiben der Seife über 20-30 Sekunden
  • Abspühlen unter fließendem Wasser
  • Anschließend sorgfältiges Abtrocknen

Husten und Niesen

  • drehen Sie sich beim Husten und Niesen weg von Anderen und halten Sie Abstand
  • benutzen Sie möglichst Einmaltaschentücher, entsorgen Sie diese nach dem Gebrauch
  • Waschen Sie sich nach dem Niesen/Naseputzen die Hände
  • Falls kein Taschentuch zur Hand: Niesen sie in die Armbeuge

 

Barriere-Maßnahmen

Falls Sie eine Infektionserkrankung haben, halten Sie möglichst Abstand zu anderen, insbesondere vor Schwangeren, Säuglingen, alten oder immungeschwächten Menschen

  • Vermeiden Sie enge Körperkontakte wie z.B. Umarmungen und Küssen
  • Verzichten Sie  auf Händeschütteln

 

Links:

Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung

https://www.infektionsschutz.de/coronavirus-sars-cov-2.html

 

Hygienetipps von der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung

https://www.infektionsschutz.de/hygienetipps/

 

Erklärvideos zu COVID-19 von der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung

https://www.youtube.com/playlist?list=PLRsi8mtTLFAyJaujkSHyH9NqZbgm3fcvy

 

FAQ zum Coronavirus

https://www.rki.de/SharedDocs/FAQ/NCOV2019/FAQ_Liste.html

 

weitere Informationen

https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/nCoV.html

 

Liveticker zur Situation Coronavirus in NRW

https://www1.wdr.de/nachrichten/themen/coronavirus/ticker-corona-virus-nrw-100.html

 

Informationen Zeit.de

https://www.zeit.de/wissen/gesundheit/2020-02/coronavirus-hygienetipps-ansteckung-infektion-schutz

 

 

 

Grippeimpfstoff 2020/2021

Der Grippeimpfstoff für die Saison 2020/2021 (4fach Impfung) wird voraussichtlichist in den Praxen ab Sept.2020 verfügbar sein !

 

Virusgrippe/Influenza hat nichts mit grippalem Infekt zu tun

Die Influenza hat nichts mit dem grippalen Infekt zu tun, der meistens nach ein paar Tagen überstanden ist.

Die Influenza ist eine schwerwiegende Erkrankung, die besonders bei älteren Menschen über 60 und immunschwachen Menschen zu Komplikationen, z. B. einer bakteriellen Lungenentzündung, führen kann. Diese Komplikationen sind auch die häufigste Ursache für Todesfälle nach einer Influenza.

Viele Komplikationen, die bei einer echten Grippe in kurzer Zeit zum Tod führen können, treten nicht auf, wenn der oder die Betreffende geimpft ist.

Für die Grippe ist ein Virus verantwortlich. Er wird in der Regel von Mensch zu Mensch übertragen, zum Beispiel beim Husten oder Niesen. Er befällt dann die unteren Atemwege. Bei jungen Menschen, die sonst gesund sind, heilt die Grippe in der Regel nach einigen Wochen wieder ab. Ältere Menschen oder Patienten mit einer Vorerkrankung – zum Beispiel einer Abwehrschwäche, mit Asthma, Zuckerkrankheit oder einer anderen Grunderkrankung – sind jedoch akut gefährdet.

Wenn die Krankheit ausbricht, leidet man in der Regel unter hohem Fieber, Kopfschmerzen, Abgeschlagenheit und Gliederschmerzen.

Häufig leiden die Patienten unter einem trockenen, sehr quälenden Husten.

 

Zu den besonders gefährdeten Personen gehören:

  • Personen über 60 Jahre
  • Erwachsene, Jugendliche und Kinder mit chronischen Herz-Kreislauf-, Lungen-, Leber- oder Nierenkrankheiten
  • Diabetiker und andere Personen, die an Stoffwechselkrankheiten leiden
  • Patienten, die eine immunsuppressive Therapie (zur Schwächung / Unterdrückung des Immunsystems) erhalten haben, zum Beispiel Organtransplantierte
  • Personen mit Immundefekten, zum Beispiel AIDS
  • Bewohner von Alten- und Pflegeheimen
  • Personen mit erhöhter Gefährdung, zum Beispiel medizinisches Personal
  • Personen in Einrichtungen mit umfangreichem Publikumsverkehr
  • Personen, die als mögliche Infektionsquelle für von ihnen betreute ungeimpfte Risikopersonen fungieren können

Ältere Menschen über 60 Jahre und immunschwache Personen sollten die Chance nutzen und sich alle 6 Jahre gleichzeitig auch gegen Pneumokokken impfen lassen.



FSME-Impfung

Nach einem Rekord an FSME-Erkrankungen im Jahr 2011 raten wir zur FSME Impfung, "Zeckenimpfung". Die Südhälfte Deutschlands, auch z.B. Österreich, Tschechien, Südschweden, aber inzwischen auch das Emsland, gehören zu den Risikogebieten. Besonders auch ältere Menschen sollen geimpft werden, da die Schwere der Erkrankungsverläufe mit dem Alter ansteigt.