Aktuelles

Bleiben Sie auf dem Laufenden

Die Welt der Medizin ist ständig in Bewegung. An dieser Stelle möchten wir Ihnen eine Auswahl interessanter Neuigkeiten aus der Medizin und aus unseren Praxen zur Verfügung stellen.

Vorsorge im Fokus: Beratung zum Thema Impfung

Wir laden Sie ein, Ihre Impfungen auf einen aktuellen und sicheren Stand zu bringen. Legen Sie uns Ihren Impfausweis vor und wir beraten Sie gern bezüglich notwendiger und sinnvoller Impfungen, bzw. Impfauffrischungen.

Am Impftag müssen Sie infektfrei sein und sollten keine körperlichen Anstrengungen, wie Sport oder Gartenarbeit, planen.

Grippeimpfstoff 2017/18!
Der Grippeimpfstoff für die Saison 2017/18 ist in den Praxen

voraussichtlich ab Sept.2017 verfügbar !

 

Virusgrippe/Influenza hat nichts mit grippalem Infekt zu tun

Die Influenza hat nichts mit dem grippalen Infekt zu tun, der meistens nach ein paar Tagen überstanden ist.

Die Influenza ist eine schwerwiegende Erkrankung, die besonders bei älteren Menschen über 60 und immunschwachen Menschen zu Komplikationen, z. B. einer bakteriellen Lungenentzündung, führen kann. Diese Komplikationen sind auch die häufigste Ursache für Todesfälle nach einer Influenza.

Viele Komplikationen, die bei einer echten Grippe in kurzer Zeit zum Tod führen können, treten nicht auf, wenn der oder die Betreffende geimpft ist.

Für die Grippe ist ein Virus verantwortlich. Er wird in der Regel von Mensch zu Mensch übertragen, zum Beispiel beim Husten oder Niesen. Er befällt dann die unteren Atemwege. Bei jungen Menschen, die sonst gesund sind, heilt die Grippe in der Regel nach einigen Wochen wieder ab. Ältere Menschen oder Patienten mit einer Vorerkrankung – zum Beispiel einer Abwehrschwäche, mit Asthma, Zuckerkrankheit oder einer anderen Grunderkrankung – sind jedoch akut gefährdet.

Wenn die Krankheit ausbricht, leidet man in der Regel unter hohem Fieber, Kopfschmerzen, Abgeschlagenheit und Gliederschmerzen.

Häufig leiden die Patienten unter einem trockenen, sehr quälenden Husten.

 

Zu den besonders gefährdeten Personen gehören:

  • Personen über 60 Jahre
  • Erwachsene, Jugendliche und Kinder mit chronischen Herz-Kreislauf-, Lungen-, Leber- oder Nierenkrankheiten
  • Diabetiker und andere Personen, die an Stoffwechselkrankheiten leiden
  • Patienten, die eine immunsuppressive Therapie (zur Schwächung / Unterdrückung des Immunsystems) erhalten haben, zum Beispiel Organtransplantierte
  • Personen mit Immundefekten, zum Beispiel AIDS
  • Bewohner von Alten- und Pflegeheimen
  • Personen mit erhöhter Gefährdung, zum Beispiel medizinisches Personal
  • Personen in Einrichtungen mit umfangreichem Publikumsverkehr
  • Personen, die als mögliche Infektionsquelle für von ihnen betreute ungeimpfte Risikopersonen fungieren können

Ältere Menschen über 60 Jahre und immunschwache Personen sollten die Chance nutzen und sich alle 6 Jahre gleichzeitig auch gegen Pneumokokken impfen lassen.



FSME-Impfung

Nach einem Rekord an FSME-Erkrankungen im Jahr 2011 raten wir zur FSME Impfung, "Zeckenimpfung". Die Südhälfte Deutschlands, auch z.B. Österreich, Tschechien, Südschweden gehören zu den Risikogebieten. Besonders auch ältere Menschen sollen geimpft werden, da die Schwere der Erkrankungsverläufe mit dem Alter ansteigt.